Spielstätten: Benennungsregeln
08.06.2018

Spielstätten: Benennungsregeln

Allgemeine Anforderungen

Damit Veranstaltungen gut gefunden werden können, ist es wichtig, den Titel der Spielstätten so kurz und prägnant wie möglich zu benennen. Der Titel sollte sich an der gängigen Bezeichnung oder dem offiziellen Namen orientieren. Handelt es sich bei der Spielstätte um den Ausgangspunkt (Treffpunkt) einer Veranstaltung, so gelten besondere Benennungsregeln, die weiter unten auf dieser Seite beschrieben sind.

Besteht ein Veranstaltungshaus oder eine Fläche aus mehreren Spielstätten, so gilt folgender Grundsatz beim Erstellen der einzelnen Spielstätten: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Am besten Sie lassen sich hier von unserer Redaktion beraten.

Auch bei nicht klar definierten Spielstätten (z.B. Treffpunkte in der Natur) gilt, die Spielstätten so prägnant und kurz wie möglich zu benennen. Spezialisierungen wie Hinweise zu Straßenkreuzungen, einzelnen Räumen oder Parkplätzen und Grünflächen können im Beschreibungstext der Veranstaltung hinterlegt werden.

Wichtiger als der Titel der Spielstätte ist die genaue Adressangabe. Über diese wird die Spielstätte verortet (georeferenziert).

Leitfaden anhand konkreter Spielstätten-Typen

Klassische Spielstätten
  • Theater, Konzerthäuser oder Veranstaltungsräume innerhalb größerer Spielstätten
    • Benennung der Spezifikation in Klammern nach dem Namen der übergeordneten Spielstätte
    • Beispiel: Elbphilharmonie (Großer Saal), Kampnagel (K6), Universität Hamburg (Audimax)
  • Restaurants, Kinos, Marktplätzen oder Kirchen, die unter gleichem oder ähnlichen Namen mehrfach in der Datenbank vorkommen
    • Benennung des Ortes oder Stadtteils hinter dem Namen der Spielstätte
    • Bei Kirchen und Kirchengemeinden wird die Konfession im Feld "Firma / Organisation" ergänzt
    • Beispiel: Bürgerhaus Barmbek, famila Elmshorn, St. Michaelis-Kirche Eutin
  • vorwiegend stationäre Schiffe, Rundfahrten-Barkassen und andere bewegliche Spielstätten, die immer am selben Anleger festmachen
    • Beispiel: Cap San Diego, MS Stubnitz
Ausgangspunkte / Treffpunkte
  • Spielstätten, die Ausgangspunkte für Veranstaltungen, wie z.B. Stadtführungen oder Ausflugsfahrten darstellen
    • Kennzeichnung als Treffpunkt, da der betreffende Ort mehrere verschiedene Funktionen erfüllen kann, wie z.B. U-/S-Bahnhöfe oder Bushaltestellen
    • Beispiel: Treffpunkt: U-/S-Bahnhof Landungsbrücken, Treffpunkt: Rathaus Lüneburg
  • Rundgänge und Führungen, die innerhalb von Spielstätten stattfinden, wie z.B. Museums- oder Ausstellungführungen
    • Benennung der entsprechenden Spielstätte ohne den Zusatz "Treffpunkt"
  • Bootstouren und Schiffsrundfahrten, die verschiedene Anleger (in unterschiedlichen Städten) nutzen
    • Benennung der Spielstätte als "Anleger", da dies die Fahrt impliziert
    • Beispiel: Rufer-Anleger, Anleger Kranplatz Hitzacker
Temporäre Spielstätten
  • Zirkuszelte, Straßenfeste oder Flohmärkte
    • Benennung der entsprechenden Straße oder des Platzes, hier ist für eine möglichst genaue Verortung die Angabe einer nahegelegenen Hausnummer hilfreich
    • Beispiel: Stormarnplatz Ahrensburg, Eppendorfer Landstraße, Hoheluftchaussee
  • Sportveranstaltungen, die in einem größeren Gebiet stattfinden
    • Benennung des Hauptortes der Begleitveranstaltung oder des Startbereichs
    • Beispiel: Marathon, Radrennen
  • verkaufsoffene Sonntag und andere Veranstaltungen, die ein größeres Gebiet oder mehrere Spielstätten umfassen
    • Benennung so präzise wie möglich und so allgemein wie nötig
    • Beispiel: verkaufsoffener Sonntag mit Spielstätte "Innenstadt"

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